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Information zu IG Elz

Die Ziele der ca. 1400 Mitglieder zählenden Interessengemeinschaft sind Schutz und Erhaltung bzw. Renaturierung des Elzbiotops.

Die ersten Gespräche über die Gründung einer Interessengemeinschaft an der Elz fanden im Jahre 1980 statt. Als eingetragener Verein, mit seinem Sitz in Emmendingen, besteht die IG- Elz seit dem Jahre 1982.

Der Interessengemeinschaft gehören ca. 1400 Personen an. Der gemeinnützige Verein wird ehrenamtlich geführt. Die Vorstandschaft bildet sich aus den Mitgliedsvereinen.

Das Elzsystem

Abflussverhältnisse
Vegetation
Quellgebiet
räumliche Lage

Die Abflußverhältniss der Elz sind ein wichtiger Faktor im Gesamtelzsystem.

Diese sind durch ihren Einfluß auf die Parameter Abflußhöhe (mm), Abflussmenge (m²/s) und Durchschnittgeschwindigkeit (m/s) für die Flußentwicklung von großer Bedeutung. Im Elzsystem befinden sich zwei Pegelanlagen, die durch langjährige und kontinuierliche Messungen diesbezüglich sehr auf- schlussreiche Daten liefern. Der Pegel `Rohrhardsberg` befindet sich oberhalb der Elzfälle in 877,65müNN und wird seit 1954 betrieben.

IG Elzzoom
Vegetation

Im südöstlichen Schwarzwald liegt die Quelle der zum Rhein fließenden Elz ( 1089 m ü. NN) auf der Schönwalder Hochfläche. Ebenfalls auf dieser flach welligen Hochfläche befindet sich die Quelle der Breg   ( 1078 m ü. NN ), einer der Quellflüsse der Donau. Die von Mooren geprägte Waldlandschaft wird vorwiegend grünlandwirtschaftlich genutzt. Der Heubach, einer der Quellbäche der Wilden Gutach, entspringt ebenfalls in diesem Gebiet. Am Wald.- u. Wanderweg wurde die Elzquelle im Jahre 1964 in 1050m Höhe gefaßt. Die Quelle der Breg befindet sich etwa 800 m südwestlich der Elzquelle.
Die Breg ist der weiter nach Westen reichende der beiden Quellflüsse der Donau (Brigach u. Breg). Zwischen Elz. -und Bregquelle verläuft die Europäische Hauptwasserscheide, die das Rheineinzugsgebiet von dem der Donau trennt. Wie es zum aktuellen Verlauf der Wasserscheide gekommen ist, ist noch nicht näher untersucht worden. Die Elz durchfließt "Briglirain", den so benannten Sattel zwischen Elztal und Katzensteigtal bis zu den Elzfällen (877 m ü. NN) ein etwa drei Kilometer langes und von Mooren geprägtes Hochtal. Vom Briglirain bis zu den Elzfällen nimmt die Elz acht von Westen kommende Sturzbäche auf (u. a. den Hirzbach), von Osten jedoch fließen nur kleine Rinnsale in die Elz. Dies ist auf die Lage der östlichen Wasserscheide zurückzuführen.

Aus dem Quellgebiet der Elz wird ein großer Teil des Wassers durch einen Graben über bzw. durch die "Europäische Hauptwasserscheide" in das Katzensteigtal zum Furtwänglehof (Briglirain) und einigen weiteren Anwesen abgeleitet. Das oberste Katzensteigtal, das zur Breg (Donauzufluß) entwässert, hat kein "eigenes" Oberflächengewässer und erhält so aus dem Einzugsgebiet der Elz das für die Hofbetriebe und die Landwirtschaft nötige Wasser. Dies bedeutet: In der Donau fließt Elzwasser, und das ist eine Tatsache. Das berühmte Sprüchlein müßte also heißen: Die Elz, die Brigach und die Breg bringen die Donau zweg!!! Das Wasser aus der Elzquelle ist somit im Rhein und in der Donau zu finden, und folglich somit in der Nordsee wie auch im Schwarzen Meer . 

( SCHNEIDER 2000, geändert: GROZINGER 2003 )

Die Beschreibung des Elzsystems folgt dem Lauf der Elz von der Quelle (1089 mü.NN) am nordöstlichen Hang des Roßecks (1154 m ü. NN ) auf der Schönwalder Hochfläche bis zur Mündung inden Rhein bei Nonnenweier (155 mü. NN ). Die Höhendifferenz beträgt von der Quelle bis zur Mündung 934 Höhenmeter. Die Elz durchfließt den Landkreis Emmendingen, wobei der Quellbereich jedoch im Schwarzwald - Baar - Kreis liegt (Gemarkung der Stadt Furtwangen). Die Mündung in den Rhein bei Nonnenweier befindet sich im Ortenaukreis. Im bis Riegel 479 km² großen Einzugsgebiet der Elz sind die wichtigsten Zuflüsse die Wilde Gutach und der Brettenbach. Mit dem Zufluß der Dreisam bei Riegel (Einzugsgebiet 597 km²), der Glotter, sowie des Bleichbachs und des Ettenbachs nördlich v. Riegel vergrößert sich das Einzugsgebiet der Elz bis zur Mündung auf 1418 km² (Ministerium f. Ernährung, Landwirtschaft u.Umwelt Baden- Württemberg 1975 ).
Allerdings wird der Hauptteil des Abflusses von Elz und Dreisam nördlich von Riegel über den Leopoldskanal (Länge ca. 12 km) direkt zum Rhein abgeführt. Über ein Stellwerk (Einlaßschleuse) wird eine konstante Wassermenge (ca 8 m³) in die noch bis zur Mündung in den Rhein bei Nonnenweier etwa 30 km lange Alte Elz abgeführt.

Aktuelles

 

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