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Ziele

Die Erhaltung eines artenreichen und lebensraumgemäßen Fischbestandes, sowie ein aktiver Landschafts.- und Gewässerschutz der Elz mit ihren Nebenflüssen. Die Talauen zu erhalten, bzw. zu verbessern unter besonderer Berücksichtigung der fischereilichen Situation der Flußlandschaft. Die zukünftige Entwicklung des Elzbiotops naturnäher zu gestalten. Wege und Möglichkeiten zu finden, die Konflikte und Defizite unter Einbeziehung der Fachbehörden und Verbänden gemeinsam zu lösen.

Ziele und Forderungen der Interessengemeinschaft Elz !

1. Sicherstellung ausreichender Mindestwassermengen in der Elz.

2. Regelung der Mindestausleitungen, Bemessung und wasserrechtliche Absicherung von
Mindestabflüssen an derer Ausleitungsstrecken.

3. Umbau aller Wanderhindernisse (Querwasserbauwerke) für einen in  Zukunft  unge-  hinderten Austausch wassergebundener Organismengruppen : (z. B. Fischfauna, Benthosfauna ( Kleinstlebewesen )).

4. Umbau der Großwehre zu durchwanderbaren Querbauwerken durch integrierte Raubettrampen als " Fischtreppe mit Bypass " mit Aufnahme der festzusetzenden Mindest-abflußmengen.

5. Umbau von Wasserwiesenwehren mit durchwanderbaren Sohlrampen. Tieferlegung der heutigen Sohlhöhen für ungehinderten Sedimententransport.

6. Umbau von Sohlschwellen durch Absenkung der Sohleingangshöhen der Sohlschwelle auf kurzen Teilabschnitten; Abflachung des Außenwinkels ( geworfene aufgelöste Bau-weise ).

7. Umgestaltung des Doppeltrapez- Profils durch Gestaltung von Sedimentbänken, Buhnen, Bögen, Bepflanzung in Abhängigkeit von hydraulischen Reserven des Hoch-wasserprofiles, Schaffung von Niederwasserrinnen.

8. Wiederherstellung der natürlichen Flußmorphologie der Elz.

9. Lenkung und Förderung der flußeigenen Dynamik durch geeignete flußbauliche Impulse.

11. Die Wiederherstellung schmaler und eigendynamischer Flußverzweigungszonen.

12. Wiederherstellung leicht errodierbarer Ufer.

13. Ingangsetzung und Gewährleistung des Sedimentengeschiebes im Längsverlauf der Elz.

14. Verbesserung der Wasserrückhaltung im Talraum.

15. Wiederherstellung von natürlichen Hochwasserrückhalteräumen.

16. Rückverlegung von Hochwasserschutzdämmen.

17. Reaktivierung von Flußaueabschnitten.

18. Beruhigung von Uferbiozönosen durch Fußwegeverlagerung.

19. Anlage von Uferstreifen zur Verbesserung des Fließgewässerbiotops Elz.

20. Erhaltung der naturnahen Verhältnisse im Oberlauf der Elz.

Welche Aufgaben sind noch zu bewältigen ?

Renaturierung des gesamten Gewässersystems der Elz:

International: Mitarbeit am " Lachsprogramm 2000 "( Internationales Rheinprogramm)

Regional: Umsetzung und Verwirklichung des " Wasserwirtschaftlichen, ökologischen Entwicklungskonzeptes für die Elz " als Vorraussetzung für die Verwirklichung des " Lachs-
programms 2000." (Land Baden Württemberg, Wasserwirtschaftsverwaltung, Regierungspräsidium Freiburg )

Mitarbeit am " Schwarzwaldbachforellen - Programm " ( Regierungspräsidium Freiburg, Fischereibehörde).

 

In den kommenden Jahren noch zu realisieren:

Renautierung bzw. ökologische Umgestaltung der Elz ( Gemarkung Riegel+ Köndringen) als Ausgleichsmaßnahme  für den Neubau des dritten und vierten Gleises der DB.

Eine Fischaufstiegshilfe am Stadtsäge - Wehr in Waldkirch.

Wenn diese oben genannten Maßnahmen abgeschlossen sind, wäre die Elz im Gewässerbereich 1. Ordnung vom Rhein bis Waldkirch-Kollnau durchgängig. Danach steht die Aufgabe an, die Elz im Bereich der Gewässerordnung 2 durchgängig zu machen. Hierzu gehört ebenfalls die Wilde Gutach mit insgesamt 16 Querbauwerken.

Kontakt :

Otmar Joseph- 1. Vorstand
Telefon: 07642- 40770

Postanschrift :

Michael Kaltenbach
Albrechtstrasse 15
79346 Endingen

Mail: info@ig-elz.de

Website :

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